Titel Kosmos 2011
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Robert u. Beatrix Kögler
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Familienstellen

Familiensystemische Arbeit

Durch das Aufstellen der Familie mit Stellvertretern, wird ein inneres, unbewusstes Bild des Klienten im Kontext seiner Familie sichtbar.
Dieses Bild spiegelt die oft schicksalhaften Verstrickungen im Beziehungsgefüge des Systems Familie, auf einer tiefen morphogenetischen Ebene. Es wird deutlich, dass es eine Grundordnung gibt: wenn Eltern Eltern sind, und Kinder Kinder, dann gibt es ein Gefälle, dann können Kinder von den Eltern mit Achtung, Liebe und Halt nehmen. Dies ist die Voraussetzung dafür, sich von den Eltern im Guten zu lösen, den Weg ins Leben, den eigenen Platz zu finden. Das entspricht dem, was C.G. Jung Individuation nannte.

Diese Ordnung wird vordergründig gestört durch moderne Denkgewohnheiten wie zum Beispiel die falsch verstandene antiautoritäre Erziehung: in bester Absicht werden so Kinder um ihre Eltern betrogen.

Gravierender sind schicksalhafte Verstrickungen: wenn Eltern ein schweres Schicksal haben, so ist es unvermeidbar, dass Kinder in ihrem magischen Denken für die Eltern etwas tragen wollen. Sie fühlen sich schuldig, wenn sie nicht deren Schicksal wenden können. Durch diese Anmaßung aus Liebe verlieren Kinder die Achtung für die Eltern, erleben die Eltern als schwach, wollen sich nicht den Eltern in ihrer Not zumuten.

Da das Gefälle zu den Eltern gestört ist, können sie Liebe und Halt der Eltern nicht nehmen. Sie sind wie kleine Erwachsene, ernst, traurig und einsam. Und sie bleiben in der Symbiose mit den Eltern, im magischen Denken gefangen, sie haben das Gefühl nicht erwachsen zu werden.

Ihre Beziehungen sind symbiotisch gefärbt, sie wollen weiter für andere tragen – gelernt ist gelernt – sind schnell erschöpft. Das was sie von den Eltern nicht nehmen konnten, erwarten sie vom Partner, von den Kindern. Beziehungen werden brüchig, die eigenen Kinder werden parentisiert und verwirrt.

Ein zweites Phänomen der schicksalshaften Verstrickung ist die Identifikation, die Stellvertretung eines ausgeklammerten Familienmitglieds.

Wird im System Familie ein Mitglied ausgestoßen, weil es moralisch verurteilt wurde – schwarzes Schaf – oder vergessen, weil es durch frühen Tod – Fehlgeburt, Totgeburt – oder durch schreckliches Schicksal starb, so bewirkt ein übergeordneter Ausgleich, dass ein Geschwister, ein Kind oder ein Enkel den Platz des Ausgeklammerten, vielleicht dessen Gefühl, dessen Schicksal übernimmt, unbewusst und unwissend. Teilnehmer des Familienstellens in der Gruppe erleben diese Lösungsprozesse aus drei Perspektiven: als Zuschauer, als Stellvertreter in einem fremden System und bei ihrer eigenen Aufstellung. Dies hat eine tief berührende, heilende Wirkung.

Der Einzelne ist Teil einer archaischen Familienseele, die ihn in ihren Dienst nimmt, sein Schicksal verformt, ihn in Leid, Verwirrung und Scheitern führt. Und zwar um so stärker, je mehr er wähnt, Individuum, dass heißt unabhängig von seiner Familie zu sein.

Durch das Achten dieser Ordnung, durch die Integration der Ausgestoßenen und der Verstorbenen wird die Familienseele besänftigt. Der Klient kann seinen guten Platz in der Familie finden. Das Gefälle zu den Eltern ist wieder hergestellt (Fluss des Lebens). Nun kann er die Eltern nehmen, sich dem Leben zuwenden, dem Partner ein Partner und den Kindern Vater oder Mutter sein. Es wird deutlich: Individuation erfordert Überwindung des Individualismus.

Familiensystemische Verstrickungen dieser Art sind eine wesentliche Ursache für somatische und psychosomatische Erkrankungen, für soziale Konflikte, für Entwicklungs- und Anpassungsstörungen der Kinder.

Die Methode nach Bert Hellinger eröffnet allen, die mit Menschen arbeiten, eine Dimension des Verstehens. Wenn es gelingt, den Menschen diese Sicht ihres Schicksals zu vermitteln, so gewinnen sie Selbstachtung zurück, kommen in Einklang mit dem Schicksal. Das Lösen der Symbiose durch das Nehmen der Eltern eröffnet neue Lebensperspektiven.

Quelle: „Was die Seele krank macht und was sie heilt.“
Die psychotherapeutische Arbeit Bert Hellingers von Thomas Schäfer, Knaur-Verlag

 

Familien- und Organisationsaufstellung
mit schamanischer Integrationsarbeit
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Sie interessieren sich für Gesundheit, Karriere, Lebensfreude und Lebenskraft? Sie möchten Lösungen für unbewusst wirkende Bindungen in Familie, Beruf und Beziehungen?

Mit der Familien- und Organisationsaufstellung finden Sie Antworten auf diese Fragen. Durch das Aufstellen der Familie oder der Organisation mit Stellvertretern, wird ein inneres, unbewusstes Bild des Aufstellenden sichtbar. Dieses Bild spiegelt die Verstrickungen in der Familie und in der Organisation (Firma, Verein, etc.) auf einer tiefen morphogenetischen Ebene. Die Aufstellungsarbeit hilft dabei, ein Erleben zu bekommen, welche die Gemeinschaft in der Familie und in der Organisation nicht nur verstehen, sondern auch spüren lässt. Jedes Mitglied der Familie und der Organisation bekommt seinen Platz, es kehrt Ruhe und Ordnung ein. Die Lebensenergie kann wieder frei fließen.

„Mit Problemen im Kopf ist es schwer ein zufriedenes und
freudvolles Leben zu führen. Lassen Sie Probleme erst gar
nicht aufkeimen und nützen Sie die Aufstellungsarbeit für
Ihren Erfolg, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!“

Eva Alessio · Präventiv-Gesundheitstrainerin · Gemeindeplatz 150 · 8334 Lödersdorf · Österreich
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